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Marianne Leber

Kopf des Monats Dezember 2014

In der Dezember 2014 Ausgabe des Strichpunkt stellen wir Ihnen Marianne Leber aus Rekingen vor.

«Ich bin in Zurzach aufgewachsen und wohne nun schon fast zehn Jahre in Rekingen. Das Theater hat mich schon immer fasziniert. Sich verkleiden und in eine andere Rolle schlüpfen, fand ich als Kind schon spannend. Ich habe in verschiedenen Schülertheatern mitgespielt. Einmal war ich eine resolute Putzfrau. Wir waren sehr nervös und als es dann losging, war die Aufmerksamkeit des Publikums leider nicht beim Stück. Ich stampfte mit den Füssen und wedelte mit dem Putzlappen und die Aufmerksamkeit war da.»

Was machen Sie gern in Ihrer Freizeit?
Ich liebe Geschichten aus dem Leben und ich beobachte gerne Menschen zum Beispiel am Bahnhof. Dies beflügelt meine Phantasie und ich denke mir Geschichten aus. Ich brauchte für meine Kinder fast nie ein Geschichtenbuch, da ich mir immer selber was ausdachte und mit Gesten, Mimik und Stimmen untermalte. Ich liebe Musik und bin ein begeistertes Mitglied der Musikgesellschaft Rekingen.

Wie sind Sie zum Theaterspielen gekommen? Was begeistert Sie daran?
Als Kindergartenkind durfte ich mit meiner Blockflötengruppe ins Schauspielhaus nach Zürich zu Jim Knopf. Wir sassen oben in grossen bequemen Stühlen und schauten fasziniert auf die Bühne. Nach diesem Tag wollte ich nicht mehr Kindergärtnerin, sondern Schauspielerin werden. Auch war es bei uns in der Familie Tradition, dass wir gemeinsam nach Weihnachten das Ohnsorg-Theater schauten. Ich verstand zwar das Plattdeutsch nicht immer, aber lachen konnte ich.

Ist es schwer, so viel Text auswendig zu lernen, haben Sie eine spezielle Methode?
Text lernen ist Fleiss- und Übungssache. Wenn man das Stück / die Geschichte kennt, fällt es einem einfacher, und wenn man sich in die Rolle hineingibt, geht’s schon fast von alleine.

Haben Sie ein Vorbild, wenn es ums Theaterspielen geht?
Mir gefallen Schauspieler, die mit Herz spielen wie H.J. Hersberger (Häbse -Theater), Erich Vock und Jürg Schneider. Margit Rainer, Margrit Läubli und César Keiser fand ich auch sehr gute Schauspieler.

Gibt es Rollen oder Charaktere, die Sie besonders gerne spielen, wenn ja warum?
In den letzen Jahren hab ich mich auf die Regie konzentriert und die Fäden zusammengehalten. Wichtig dabei ist mir, dass es bei uns in der Theatergruppe keine Hauptrolle gibt oder besser gesagt es gibt viele Hauptrollen, da jeder wichtig ist. Spannend finde ich es, wenn man eine Rolle spielt, die man lieber nicht spielen möchte, da sie im wahren Leben einem nicht entspricht. Charaktere ausprobieren und aus sich rauskommen, dass macht Spass. Das Wichtigste für mich am Theater ist der Spass und das Lachen.

Haben Sie eine spezielle Erinnerung an einen Auftritt oder eine Probe?
Es gibt Proben, da beginnt jemand zu lachen und kann nicht mehr aufhören. Kaum hat sich diese Person beruhigt, fängt der Nächste an

Wie viele Theaterauftritte hat die Theatergruppe pro Jahr und wie oft wird ein Stück geübt?
Die Theaterprobe ist immer mittwochs. Wir beginnen im Mai mit Theaterstück lesen und nach den Sommerferien geht es dann auf der Bühne so richtig los. Total sind es ca. 15 gemeinsame Proben. Wir haben die Hauptprobe mit Besuch vom Altersheim Zurzach und dann den Auftritt am Jahreskonzert der Musikgesellschaft Rekingen. Genau genommen viele Proben für einen grossen Auftritt.

Was sind die Voraussetzungen, damit man in einer Theatergruppe mitmachen kann?
Freude am Theater! Wenn du Freude hast, in eine andere Rolle zu schlüpfen, egal wie alt du bist und gerne lachst, dann melde dich bei mir.

Hat es in der Theatergruppe noch Platz für Interessierte und Theaterbegeisterte?
Die Stückwahl fürs Theater vom Samstag, 7. November 2015, beginnt Anfang April. Möchtest du bei uns mitspielen? Oder möchtest du bei uns mitmachen, aber nicht auf der Bühne stehen? Dann melde dich doch bitte bei mir per E-Mail an leber.marianne@bluewin.ch. Die Theatergruppe und ich freuen uns auf dich!

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